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Arme und Armut in Göttingen 1860-1914
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Jürgen Schallmann untersucht die kommunale Armenpflege am Ende des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Stadt Göttingen. Er beschreibt die gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Armenpflege und rückt die Akteure ins Zentrum der Betrachtung: Behörden, Wohltätigkeitsvereine und Kirchengemeinden mit ihren jeweiligen Vertretern. Dazu gehörten aber auch die "Gepflegten", die Armen. Arme werden hier als eigenständige Subjekte mit eigenständigen Zielen gesehen, die diese mit den Armenpflegern aushandelten.Die Arbeit ermöglicht einen genauen Blick auf die sozialen Sicherungssysteme in der Entstehungszeit des Deutschen Sozialstaats und zeigt die große Bedeutung der kommunalen Armenfürsorge sowie die Handlungsspielräume der Behörden als auch der Armen.

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Stand: 29.03.2020
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Verantwortung und Gerechtigkeit im Zeitalter de...
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Enthält: Thorsten Moos, Klimagerechtigkeit und Weltethos. Theologische Zugänge zur Frage der Zukunft der Menschheit Franz Josef Radermacher, Globalisierung und Gerechtigkeit Einige Überlegungen zu einem schwierigen Thema.Welche Bedeutung hat es für unsere Lebenswirklichkeit, dass die weltweite soziale Lage von einem ausgeprägten Ungleichgewicht gekennzeichnet ist, in dem 20% der Weltbevölkerung über 80% des Weltwohlstands verfügen und etwa 24.000 Menschen pro Tag an Hunger sterben? Wohl beinahe keine, weil die von Armut und Hunger Betroffenen als Angehörige anderer sozialer Verbände außerhalb unseres alltäglichen Fokus liegen. Mit einem Kongress zum Thema von Verantwortung und Gerechtigkeit im Prozess der Globalisierung haben das Landgericht Hildesheim und der Sprengel Hildesheim-Göttingen der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers im November 2012 versucht, unseren Blickwinkel zu weiten und den Einzelnen zu sensibilisieren. Der vorliegende Band macht die Inhalte des Kongresses einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.Thorsten Moos widmet sich den Fragen aus theologischer Sicht und setzt sich selbstkritisch mit der Rolle der Religionen auseinander. Religion kann auch im Kontext globaler Probleme einen Beitrag zur Geschichte der Vernunft leisten und erinnert die Menschen daran, dass es trotz der endlichen Möglichkeiten hier und jetzt getrost zu handeln gilt. Franz Josef Radermacher entwickelt sein Konzept einer Welt, die sich auch in Zeiten der Globalisierung in Balance befindet. Anhand zahlreicher Beispiele und Fragen nimmt er den Leser mit zu einer pragmatischen Betrachtung des Problems und plädiert für eine Lösung mithilfe des Prinzips der Kooperation. Die Basis sei eine Handlungsmaxime, nach der wir anderen nicht antun, was wir nicht wollen, dass man es uns antut. Dies erfordert aber auch massive technische Innovationen und einen Umbau der Zivilisation. Radermacher fordert die Abkehr von der absoluten Kurzfristigkeit des Denkens hin zu einer weltweiten Ökosozialen Marktwirtschaft. Der Weg hin zu einer gerechteren Welt ist kein Selbstläufer, aber der Versuch ist die Mühe wert.Zusätzlich auf DVD befindet sich der Beitrag von Jacob Schewe, Potsdam Institute for Climate Impact Research:"Klimawandel Fakten und Perspektiven"Sachlich und präzise schildert Schewe die Bedeutung der Erderwärmung für die Menschheit, die in den nächsten 200 Jahren apokalyptische Folgen haben kann.

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Briefe von und an Gottfried Bürger
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Strodtmanns Veröffentlichung der Bürger-Briefe ist das wichtigste Quellenwerk zur Geschichte des Göttinger "Hain" und von wesentlicher Bedeutung für die deutsche Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, zumal viele der von ihm benützten Handschriften heute verschollen sind. G.A. Bürger, Freund Gleims, Boies und Goethes, war Mitarbeiter am Göttinger Musenalmanach und Verfasser von Balladen, Volkslieder und phantasievollen Erzählungen (Münchhausen). Er bekleidete eine (unbesoldete) ausserordentliche Professur der Ästhetik an der Universität Göttingen und verstarb in Armut.

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Stand: 29.03.2020
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Die Absetzung Kaiser Friedrichs II. durch Papst...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,9, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Veranstaltung: König Taugenichts. Thronsturz und Herrscherabsetzung im europäischen Mittelalter., Sprache: Deutsch, Abstract: Zwei einander sehr ähnliche Menschen treffen im 13. Jahrhundert aufeinander, beide mit visionären Ansichten, aber durch unterschiedliche Traditionen voneinander getrennt. Der eine ist Kanoniker und Rechtsgelehrter, der andere Sohn des einflussreichen Geschlechts der Staufer. Der erste ging als Papst Innocenz IV. in die Weltgeschichte ein, als ein Papst, der es wagte, einen römischen Kaiser abzusetzen. Der andere ging als Kaiser Friedrich II. ebenfalls in die Weltgeschichte ein, und zwar als eben jener abgesetzte Kaiser sowie als Weltenwandler und Endzeit-Züchtiger der Kirche. Beide Männer wollten ihre Vision durchsetzen, die sich einander sehr ähnelte. Innocenz wollte den Apostolischen Stuhl zur alleinigen Instanz in der Welt machen, der Papst als höchster Richter auf Erden, dem selbst Kaiser und Könige zu Füssen liegen. Friedrich wollte das Kaisertum von der Kirche lösen, die Kirche allgemein ihren Einfluss in weltliche Dinge nehmen. Für ihn habe die Kirche nur eine Aufgabe, Gott in Demut und in Armut zu dienen. Eine Kirche, die sich in seine Politik als weltlicher Herrscher einmischt, wollte er nicht haben. Selbst der Papst war für ihn ein einfacher Untertan aus einfachem Stande. So geschah es, dass beide Männer aufeinander trafen und ihre Positionen stur und eisern hielten, bis Innocenz den Schritt zur Deposition Friedrichs wagte. Er berief sich auf das Alte Testament, auf die Kanonistik, besonders die Lehren des Alanus Anglicus, und auf sein Primat Petri. Er besass die Binde- und Lösegewalt, der sich der exkommunizierte Kaiser zu fügen hatte. Doch Friedrich erkannte seine Deposition nicht an, er widersprach ihr und forderte offen die Rückkehr der Kirche zur Urkirche, die in Armut lebte.

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Stand: 29.03.2020
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Städtische Armut und das städtische Armenwesen ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: sehr gut, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das städtische Armenwesen hat sich im Laufe der Neuzeit grundlegend gewandelt. Während im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit Armut als geduldeter, gar erstrebenswerter Zustand gesellschaftlich anerkannt und unterstützt wurde, galt sie in späteren Jahren, als eine freiwillige und unplanmässige Unterstützung nicht mehr genügte, als ernst zu nehmende Gefahr. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Umstrukturierung der Armenfürsorge im städtischen Bereich. Es soll die Entwicklung des städtischen Armenwesens beleuchtet werden, das sich sowohl in seiner Erscheinung, als auch in den Bereichen der Trägerschaft, der Finanzierung und der Verteilung fundamental veränderte. Einzelne Aspekte dieser Umgestaltungen sollen anhand von Fallbeispielen verdeutlicht werden, wobei der Verfasser bemüht ist, möglichst häufig auf die Entwicklung der Stadt Magdeburg einzugehen. Einleitend sollen die Erscheinungsformen und die Ursachen der städtischen Armut dargelegt werden, um zu verdeutlichen, welche Personen von der Armenfürsorge tangiert wurden. Der Bearbeitungszeitraum erstreckt sich vom 16. bis zum Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert, wobei im Zuge der Genese der Fürsorge auch spätmittelalterliche Erscheinungsformen einbezogen werden. Untersuchungsgegenstand sind deutsche Städte. Die neuere Forschung hat sich mehrfach mit dem Thema der städtischen Armenfürsorge befasst, wobei i.d.R. punktuelle Untersuchungen veröffentlicht wurden. Für die Frühe Neuzeit sind vor allem die Werke von Thomas Fischer1 und Robert Jütte2 obligat. Quellen sind, besonders für das 17. und 18. Jahrhundert, in Form von Verordnungen, Gesetzen, Berichten etc. zahlreich vorhanden. 1 Fischer, Thomas: Städtische Armut und Armenfürsorge im 15. und 16. Jahrhundert. Sozialgeschichtliche Untersuchungen am Beispiel der Städte Basel, Freiburg i. Br. und Stassburg; Göttingen 1979. 2 Jütte, Robert: Obrigkeitliche Armenfürsorge in deutschen Reichsstädten der frühen Neuzeit. Städtisches Armenwesen in Frankfurt am Main und Köln; Köln 1984.

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Der moderne Dichter in vormoderner Gesellschaft...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Deutsche Philologie), Veranstaltung: Goethe: Dramen der Weimarer Zeit, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Goethes 'Torquato Tasso' gilt als erstes Künstlerdrama der Weltliteratur. Nie zuvor ist die Existenz eines Künstlercharakters als Grundgedanke einer dramatischen Dichtung problematisiert worden. 1 Die neuartige Konzentration auf die Innerlichkeit und die damit einhergehende Armut an äusserer Handlung rief unter den zeitgenössischen Kritikern bei aller Anerkennung auch tadelnde Töne hervor. So kommt ein Rezensent der Leipziger 'Neuen Bibliothek der schönen Wissenschaften' im Jahre 1790, also ein Jahr nach der Drucklegung zu dem Ergebnis, 'Torquato Tasso' sei kein eigentliches 'Drama in Aristoteles' Sinn', sondern 'nichts weiter [...] als eine dramatische Schilderung eines Charakters'. 2 Neben der Konzentration auf die Innerlichkeit des Protagonisten ist die zeitliche Situierung des Dramas von zentraler Bedeutung. Es ist, wie Borchmeyer formuliert, 'am fiktiven Schnittpunkt zweier Zeitalter angesiedelt.' Dabei entscheidend ist 'die Spannung zwischen der vo m ästhetischen Autonomieprinzip bestimmten (bürgerlichen) Poesie respektive Dichterexistenz und der (feudal- )höfischen Welt mit ihren spezifischen Ansprüchen an die Künste und den Küns tler'.3 Schon die ältere Forschung, insbesondere die bedeutende Monographie von Wolfdietrich Rasch (1954) und die Tasso-Interpretation von Wilkinson (1962), hat Tasso als beispielhafte Dichterfigur gedeutet. Dabei versteht Rasch die Dichterkrönung als eigentlichen Anstoss der dramatischen Handlung, die die 'rätselvolle, schwer durchschaubare' Problematik des Künstlers und seine tragische Existenz veranschauliche.4 Hierbei aber wurde die Bedeutung der höfischen Umwelt mit ihrer spezifischen Erwartungshaltung nicht ausreichend aufgearbeitet. Die Hofwelt erscheint nur als Hintergrund und Widerstand.5 Gerhard Kaiser (1977) stellt in seiner Studie erstmals den Konflikt von Dichter und Gesellschaft in den Mittelpunkt. Er greift dabei die von Rasch und Wilkinson vorgebrachten Deutungen Tassos auf, verfeinert sie aber, indem er Tasso nicht nur als paradigmatischen Dichter, sondern als einen spezifisch modernen Dichter versteht. [...] 1 Vgl. Borchmeyer (1982) S. 139 f. und (1998) S. 168 f. 2 Rezension der Neuen Bibliothek der schönen Wissenschaften (Leipzig, 1790); zit. nach HA (2000) Bd. V, S. 501. 3 Borchmeyer (1982) S. 139 f. 4 Vgl. Hinderer (1997), S. 243. 5 Kaiser (1977), S. 175 f.

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Stand: 29.03.2020
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Soziale Polarisierung in deutschen Städten
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Inhaltsangabe:Einleitung: In dieser Arbeit sollen das Bund-Länder-Programm ¿Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Die Soziale Stadt¿ sowie eine lokale Einrichtung, die im Rahmen der Umsetzung des Konzeptes in Göttingen-Grone einen Akteur in Form eines Vereines darstellt, thematisch behandelt werden. Das Programm stellt einen neuen konzeptionell sehr umfassenden Versuch dar, den negativen Folgen von gesellschaftlicher Umverteilung, Armut und sozialräumlicher Polarisierung in Städten entgegen zu wirken. Das Phänomen der Herausbildung von ganzen Stadtteilen mit grösseren sozialen Problemlagen hatte Ende der 1970er bis in 1980er Jahre eingesetzt und war eine mittelbare Folge der ersten wirtschaftlichen Krisen und des problematischer werdenden Arbeitsmarktes. Nach dem Regierungswechsel von 1998 war damit begonnen worden das Programm ¿Soziale Stadt¿ zu einem eigenständigen Programm mit eigener wissenschaftlicher Begleitung zu machen. Neben dem Programmstart auf nationaler Ebene startete die EU ihre Initiative URBAN. Das Konzept für das Programm ¿Soziale Stadt¿ war in den 1990er Jahren schrittweise aus den Erfahrungen in der Städtesanierungspraxis entstanden. Man hatte erkannt, dass den komplexen Problemen nur mit einem ganzheitlichen, integrativen Ansatz beizukommen war. Vorgänger des neuen umfassenden Konzeptes waren unterschiedliche lokale Initiativen gewesen, in denen Kommunen und Wohnungsbauunternehmen sich der verstärkenden Probleme in Quartieren und Stadtteilen annahmen. Sogenannte integrative Handlungskonzepte, bei denen Aufgaben ressortübergreifend und koordiniert angegangen werden sollen, sind in den 1990er Jahren zu einer Art Mode geworden. Sie finden sich in mehreren Bereichen, wie z.B. auch im Bereich des Stadtmarketings. In Zeiten von grosser Finanzknappheit bei Bund, Ländern und Kommunen verspricht man sich von integrativen Handlungskonzepten eine möglichst abgestimmte und somit konfliktarme und kostengünstige Bewältigung von Aufgaben. Die Forderung nach integrativen Handlungskonzepten steht auch im Zusammenhang mit der Entwicklung und der Umsetzung der ¿Lokalen Agenda 21¿. Diese geht zurück auf die ¿Agenda 21¿, welche weltweit das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung in Ökologie, Ökonomie und Politik vorgeben soll, und die bei den Weltkonferenzen 1992 in Rio de Janeiro und 1996 in Istanbul entwickelt worden war. Im Bereich des Städtebaus und der regionalen Entwicklung bedeutet dies, dass bei Planungen und deren Umsetzung [...]

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Stand: 29.03.2020
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Strassenkinder in Deutschland - Begriffe, Ursac...
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: gut und besser, Georg-August-Universität Göttingen (Pädagogisches Seminar), Sprache: Deutsch, Abstract: 'Strassenkinder' galten lange Zeit als ein Problem, das 'lediglich' Länder der Dritten Welt betraf. Dank umfangreicher und bisweilen sensationsheischender Berichterstattung der Medien, ist es jedoch mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass es auch in der reichen Industrienation Deutschland Kinder und Jugendliche gibt, die nicht mehr im vermeintlich wohlbehüteten Schoss der Familie, sondern am Rand der Gesellschaft 'auf der Strasse' aufwachsen. Im Gegensatz zu beispielsweise lateinamerikanischen Ländern sind die Ursachen in der Bundesrepublik jedoch nicht in materieller Armut begründet, sondern es handelt sich eher um emotionale Notlagen, die Kinder und Jugendliche aus ihrem Zuhause vertreiben, sei es gewollt oder ungewollt. Vielfach ist zumindest zu vermuten, 'dass Jugendliche sich oft längst vor ihrer ersten Flucht in ihrem Zuhause nicht (mehr) zu Hause fühlen und wenig Zugehörigkeit zu ihrer Familie und zu Familientraditionen entwickeln können, so dass die faktische Obdachlosigkeit schliesslich nur ein äusserer Spiegel der inneren Heimatlosigkeit dieser Jugendlichen ist.' Insgesamt handelt es sich um eine sehr vielschichtige Problematik, der mit monokausalen Erklärungsansätzen nicht beizukommen ist. Diese Arbeit soll daher die Kinder- und Jugendlichen auf ihren Wegen in die 'Strassenexistenz' begleiten, um die Ursachen für ihre besonderen individuellen Problemlagen zu verdeutlichen und weiterführend Lösungsansätze aufzuzeigen, mit deren Hilfe dem Entstehen bzw. der Verfestigung von Strassenkarrieren entgegengewirkt werden kann.

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Markus Meumann: Findelkinder, Waisenhäuser, Kin...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Universität Hamburg (Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Proseminar, Sprache: Deutsch, Abstract: ,,Findelkinder, Waisenhäuser, Kindsmord: Dabei handelt es sich um drei besonders charakteristische Bereiche, in denen die grundlegende soziale und politische Bedeutung der Kinderversorgung für die frühneuzeitliche Gesellschaft sichtbar wurde.' (M. Meumann; Seite 393) Genau diese drei Bereiche versucht Markus Meumann in einer umfangreichen Studie, die im Sommersemester 1993 vom Fachbereich Historisch- Philologische Wissenschaften der Georg- August- Universität Göttingen als Dissertation angenommen wurde, kritisch zu beleuchten. Nur wenig später und mit leichten Überarbeitungen, wurde diese Dissertation in Form des Bandes Nummer 29 der Reihe ,,Ancien Régime, Aufklärung und Revolution' im Oldenbourg Verlag veröffentlicht. In 7 Kapiteln handelt Markus Meumann äusserst ansprechend Themen wie familiäre und obrigkeitliche Kinderversorgung, Kindesmord, Armenpflege, Waisenhäuser und die Grundzüge frühneuzeitlicher Sozialpolitik ab. Der Leser wird in die Problematik der Kinderarmut beziehungsweise der Armut durch Kinder in der frühneuzeitlichen Gesellschaft eingeführt. Denn wenn Kinder nicht schon in mittellose Verhältnisse hineingeboren wurden, bestand für die Familie der Unterschicht vermehrt die Gefahr durch ein Kind der Armut zu verfallen. Die damalige allgemeine Instabilität der Institution Familie, führte dann nicht selten dazu, dass sich Eltern ihren Kindern entledigten, um der Armut zu entkommen. Solche unversorgten Kinder waren dann auf die Unterstützung durch die Obrigkeit angewiesen. Um eben dieser finanziellen Belastung zu entgehen, wurden von Seiten der Herrschaft stetig neue Massnahmen gegen das Verfallen der Bevölkerung in die Versorgungslosigkeit entwickelt. Dem Leser werden diese Massnahem vorgestellt und er gewinnt Einblicke in die tatsächlichen Auswirkungen dieser repressiven Massnahmen.

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Stand: 29.03.2020
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